Meine Kleidung

Meine Kleidung

Der Einzug ins Pflegeheim ist ein großer Schritt. Die eigene Kleidung gibt Vertrautheit und bewahrt Identität.

Auf einen Blick

  • Persönliche Kleidung bleibt persönlich: Ihre eigenen Sachen, professionell gewaschen
  • Hygienisch sicher: Industrielle Aufbereitung nach denselben Standards wie für das Pflegepersonal
  • Einfacher Ablauf: Abholen, Waschen, Zurückbringen – ohne Aufwand für Angehörige
  • Klare Kennzeichnung: Jedes Stück wird markiert und kommt zurück, wo es hingehört

Mehr als nur Wäsche

Kleidung ist Identität. Das Lieblingshemd, die bequeme Strickjacke, der vertraute Schlafanzug – diese Dinge geben Halt in einer neuen Umgebung. Deshalb ist es wichtig, dass Bewohner im Pflegeheim ihre eigene Kleidung tragen können. Und dass diese Kleidung zuverlässig gepflegt wird.

Was muss die Kleidung können?

Nicht jedes Kleidungsstück ist für die professionelle Aufbereitung geeignet. Industrielle Waschverfahren arbeiten bei höheren Temperaturen und mit speziellen Verfahren, um hygienische Sicherheit zu garantieren. Das bedeutet: Kleidung sollte bei mindestens 60°C waschbar sein, aus robusten Materialien bestehen und keine empfindlichen Verzierungen haben. Unsere Checkliste zur Auswahl der Kleidung erhalten Sie in Ihrem Pflegheim.

So läuft es ab

Der Prozess ist einfach: Jedes Kleidungsstück wird bei der Aufnahme gekennzeichnet, damit es eindeutig zugeordnet werden kann. Dann wird es regelmäßig abgeholt, professionell gewaschen und zurück in den Schrank gebracht. Sie als Angehörige müssen sich um nichts kümmern.

Sicher und hygienisch

Gerade im Pflegeheim ist Hygiene keine Nebensache. Unsere Waschverfahren sind RKI-konform und sorgen für eine sichere Aufbereitung – auch bei Inkontinenz oder infektiösen Erkrankungen. Die Kleidung kommt nicht nur sauber zurück, sondern hygienisch einwandfrei. Das schützt den Bewohner und alle anderen in der Einrichtung.

Ihre Fragen schnell beantwortet

  • Wenn Sie Kleidung einer anderen Bewohnerin oder eines anderen Bewohners übernehmen, streichen Sie den Barcode auf dem Kleidungsstück durch und legen es in Ihren Wäschesack.

    Sobald das Stück bei uns ankommt, wird es auf Ihren Namen neu gekennzeichnet.

  • Sehr gerne bearbeiten wir Ihre eigene Bettwäsche. Hilfreich ist, wenn Ihre Spannbettlaken eine andere Farbe haben als die weiße Wäsche der Einrichtung. Das erleichtert uns die Zuordnung und beugt Verwechslungen vor.

    Wenn Sie Ihre Bettwäsche gemangelt haben möchten, achten Sie beim Kauf auf einen Hotel- oder Sackverschluss: Dabei wird die offene Seite eingeschlagen, es gibt weder Knöpfe noch Reißverschluss.

  • Nein, das ist nicht möglich. Die Kennzeichnung wird unter großer Hitze (200 °C) mit der Faser verschmolzen. So löst sie sich beim Waschen und Trocknen nicht.

    Das heißt aber auch: Die Kennzeichnung bleibt dauerhaft im Kleidungsstück, auch nach einem Auszug.

  • Ihre Textilien werden bei uns mit Wasch- und Desinfektionsmitteln behandelt. Unser ausgebildetes Personal hält die eingesetzte Menge so gering wie möglich.

    Um das Risiko einer Hautreaktion so gering wie möglich zu halten, werden diese Mittel über mehrere Wasserbäder wieder herausgewaschen. Waschzusätze mit Parfüm verwenden wir nicht.

    Sollte dennoch eine Reaktion auftreten, wenden Sie sich bitte an die Pflegeeinrichtung. Sie meldet es uns, damit wir den Fall prüfen können.

  • Unsere Waschverfahren sind nach RKI- und VAH-Standard validiert. Die Kombination aus Temperatur, Waschchemie und Einwirkzeit inaktiviert Krankheitserreger nachweislich. Über die aufbereitete Wäsche werden sie deshalb nicht weitergetragen – auch dann nicht, wenn sich in der Einrichtung eine Krankheit ausbreitet.

    Unsere Hygienezertifikate stellt ein unabhängiges Prüfunternehmen aus. Sie sind bei den Einrichtungen hinterlegt und können dort eingesehen werden.

  • Wird ein Kleidungsstück bei der Aufbereitung beschädigt, wenden Sie sich bitte über das Personal der Pflegeeinrichtung an uns. Wir benötigen dann das defekte Teil und den Kaufbeleg.

    Wenn wir den Schaden bestätigen können, senden wir ein Schadensformular an die Einrichtung, über das Sie den Betrag ersetzt bekommen. Das Kleidungsstück bleibt bei uns und wird, wenn möglich, recycelt.

  • Kommt ein Wäschestück nicht innerhalb von zwei Wochen wieder bei Ihnen an, stellen Sie über die Pflegeeinrichtung gerne eine Suchanfrage an uns. In der Regel ist Ihre Wäsche nach 8 bis 10 Tagen zurück, zwei Wochen sind die Grenze, ab der wir nachsehen.

    Es kann vorkommen, dass ein Kleidungsstück trotz richtiger Kennzeichnung falsch zugeordnet wird. Über unser Warenwirtschaftssystem können wir herausfinden, wo das gesuchte Teil sein könnte.

  • Zu Hause ist Wäsche in der Regel nach zwei Tagen wieder im Schrank. Bei uns dauert es länger, weil mehr Schritte dazwischenliegen.

    Wir holen die Wäsche in der Pflegeeinrichtung ab. Anschließend wird sie nach Wäscheart sortiert, erfasst und für die Weiterverarbeitung zusammengestellt – das dauert meist schon zwei Tage. Danach gehen die Textilien in unsere Waschstraße und in die Trockner. Ist das abgeschlossen, werden die Sachen sortiert, gescannt und für den Versand verpackt. Zum Schluss bringt unser Fahrer Ihre Wäsche zurück in die Pflegeeinrichtung.

    Der gesamte Weg dauert in der Regel 8 bis 10 Tage. Deshalb sollte im Schrank Kleidung für rund zwei Wochen liegen, etwa doppelt so viel wie zu Hause.

  • Manche Stücke müssen gesondert behandelt werden. Ein gutes Beispiel ist der BH: Damit die Metallteile weder unsere Maschinen noch andere Kleidungsstücke beschädigen, werden solche Stücke separat gewaschen. Dadurch dauert es etwas länger als bei der übrigen Wäsche.

  • Damit unser Waschverfahren Krankheitserreger zuverlässig inaktiviert, waschen wir die Wäsche bei mindestens 60 °C über eine festgelegte Zeit. Das leisten handelsübliche Haushaltsmaschinen nicht.

    Deshalb muss Oberbekleidung bei mindestens 60 °C waschbar und trocknergeeignet sein. Fehlt diese Angabe auf dem Pflegeetikett, kann das Kleidungsstück bei der Aufbereitung Schaden nehmen.

    Eine Checkliste für den Kleidungskauf erhalten Sie in Ihrer Pflegeeinrichtung.

  • Trotz modernster Technik ist der Anspruch an die Textilien hoch. Wir arbeiten hygienisch, und das desinfizierende Waschen beansprucht die Fasern stark.

    Hinzu kommt, dass ein Kleidungsstück über uns häufiger gewaschen wird als in einem privaten Haushalt.

  • Alle Kleidungsstücke werden bei uns mit einer persönlichen Nummer gekennzeichnet. So können wir Ihnen und der Pflegeeinrichtung jederzeit Auskunft über Ein- und Ausgänge sowie die Bearbeitungshäufigkeit geben.

    Die Nummern helfen uns außerdem, die Kleidung jeder Bewohnerin und jedes Bewohners einzeln zu verpacken. Das erleichtert der Einrichtung die Verteilung.

    Nicht jedes Stück lässt sich kennzeichnen: Manche Westen, Jacken oder Blusen bestehen aus empfindlichem Stoff, der die Kennzeichnung nicht aushält.

  • Bettwäsche kann nur gemangelt werden, wenn sie einen Hotel- oder Sackverschluss hat. Hat Ihre Wäsche Knöpfe oder einen Reißverschluss, können wir sie nicht durch die Mangel geben – das würde sowohl Ihre Wäsche als auch unsere Mangel beschädigen.

    Von Hand bügeln können wir sie ebenfalls nicht.

  • Bei Einzug fertigen wir für Sie fünf Wäschesäcke für Ihre getragene Wäsche an. Alles, was Sie dort hineingeben, wird auf Ihren Namen gekennzeichnet.

    Wichtig ist, dass die Wäschesäcke fest verschlossen sind. Nutzen Sie lieber einen zusätzlichen Sack, statt einen einzelnen übervoll zu füllen. Brauchen Sie mehr Säcke, sagen Sie der Pflegeeinrichtung Bescheid – sie fordert sie bei uns an.

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